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Geschichte


Dekoriertes Porzellan

Nordwestböhmen, vor allem die Region um Karlsbad, war durch den Naturreichtum – einer umfangreichen Kaolinfundstelle – zur Entstehung der Porzellanindustrie vorbestimmt. Das Porzellanwerk Dalovice wurde im Jahre 1804 als fünftes in dieser Region gegründet. Sein Besitzer Johann Ritter von Schönau begann in seiner Herrschaft mit der Steingutherstellung. Da seine Versuche erfolgreich waren, erhielt er im Jahre 1805 die Erlaubnis zur Gründung einer Fabrik.

Ab 1850 bis zu Jahrhundertbeginn wechselten in der Porzellanfabrik mehrere Besitzer, aber erst 1889, unter Besitz der Firma Springer aus Loket, wurde die Steingutherstellung definitiv aufgelöst.1918 wurde die Fabrik Bestandteil des Konzerns Epiag „Erste Böhmische Porzellanindustrie A.G. in Karlsbad“. Die Einrichtung des Werkes war damals auf hohem Niveau und seine Produkte erzielten hohe Qualität.

Nach Verstaatlichung des Konzerns Epiag im Jahre 1945 wurde das Porzellanwerk Dalovice in den staatlichen Betrieb Karlsbader Porzellan eingegliedert. Im Jahre 1990 wurden die Porzellanwerke Jakubov und Stružná Bestandteil.

Im Jahre 1991, als ein Teil des Staatseigentums privatisiert wurde, wurde Besitzer der Porzellanwerke die Firma Epiag DAFA, s.r.o., die 1997 die Produktion im Werk Dalovice auflöste und es bis 2002 schloss.

In diesem Jahr kauft das wieder selbstständige Werk in Dalovice die Firma LOFIDA – PORCELÁN CZ s.r.o. und nimmt die Porzellanproduktion unter der neuen Firmenmarke EPIAG LOFIDA – PORCELÁN CZ s.r.o. auf.

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